Bürgermeister-Tour am 9. April 2022

 

Zwei Jahre coronabedingte Pause dieser traditionellen Radtour waren Anlass für einen neuen Namen: Aus „Neubürger-Tour“ ist „Oranienburg radelt mit dem Bürgermeister“ geworden.

 

Bei der Frage des Bürgermeisters, wer sich denn unter den anwesenden Radlern als Neubürger versteht, wird der Hintergrund deutlich: Gerade mal zwei Personen – das sind fünf Prozent - zählen sich dazu und ganz frisch zugezogen sich auch diese beiden nicht. Schließlich freuen sich unsere Verwaltung und der ADFC über alle Stadt- und Radinteressierten.

Trotz der mäßigen Wetterprognose sammelten sich 40 aprilwetterfeste Radler auf dem Schlossplatz. Jeweils zwei Generationen Bürgermeister und ADFC-Ortsgruppenleiter, sowie Stadtplanungsamt und Presse waren darunter.

Nach der Begrüßung durch Klaus Leistner für den ADFC und Alexander Laesicke als Bürgermeister von Oranienburg bewegte sich das langgezogene Radlerfeld zum Bahnhof. Dort erfuhren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, ebenso wie zuvor schon am Alten Speicher, von den Umständen für die langjährigen Bauarbeiten. Im großen Bogen ging es, verkehrstechnisch zeitweise anspruchsvoll, aber sehr diszipliniert nach Lehnitz. Immer wieder konzentrierten sich die Erläuterungen des Bürgermeisters an den Haltepunkten auf den Zuwachs von Wohnmöglichkeiten in unserer stark expandierenden Stadt. Themen waren aber auch Probleme damit und die Frage, wieviel Wachstum überhaupt gut für uns Oranienburger ist.

 

PiSaLe ist der im Bau befindlichen Kreisverkehr an der André-Pican-, Saarland- und Lehnitzstraße. Dort wurden die Erklärungen viel kürzer – mit Blick zum Himmel. Minuten später am TURM bewirkte der intensive Graupelschauer, ergänzt durch Wetterinfos von diversen Handys, die Entscheidung zu einer stark verkürzten Tour: Auf fast direktem Weg ging es nun am Schloss vorbei und ohne Halt vorzeitig zum Tagesziel, der Kaffeetante im Oranienwerk.

Gut die Hälfte der Mannschaft war schließlich noch übrig und erfreute sich dann umso mehr an der hervorragenden Kichererbsensuppe/indisch oder (bzw. oftmals und) an Kaffee und Kuchen. So verblieb auch noch viel Zeit für ungezwungene Gespräche mit Altbürgermeister Hans-Joachim Laesicke und Neubürgermeister Alexander Laesicke.

Am Ende blieb für alle noch eine ungeplant große Portion Samstag übrig. Alle Beteiligten, einschließlich Bürgermeister und Betreuer waren offenkundig zufrieden, die widrigen Wettereskapaden können die positive Bilanz nicht trüben.

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https://oranienburg.adfc.de/artikel/buergermeister-tour-am-9-april-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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