Tour de MOZ – „Auf dem Holländer Rundweg“

 

20. August 2016

 

Start: 10.00 Uhr, am Bahnhof Oranienburg

Länge: 46 km

Tourenleiter: Sven Dehler

Streckenführung: Vom Bahnhof Oranienburg in Richtung T.U.R.M.-Erlebnis-City Oranienburg auf dem Radweg Berlin–Kopenhagen entlang am Lehnitzsee zur Lehnitzschleuse.

Weiter am Ufer des Oder-Havel-Kanals bis zum Oranienburger Ortsteil Malz. Hier fahren wir vorbei an der ehemaligen „Malzer Schleuse“, überqueren die „Schnelle Havel“ und erreichen nach der Ortsdurchfahrt den angrenzenden Naturpark Barnim.

Die sich unterwegs kreuzenden Radwege „Löwenberger-Land-Radweg“, „Holländer Rundweg“ und „Radweg Berlin–Kopenhagen“ führen uns nach Neuholland, einem Ortsteil der Stadt Liebenwalde / Stadt am Finowkanal.

Nach kurzem Halt zur Besichtigung der Kirche in Neuholland, geht die Fahrt weiter über die Schleuse Bischofswerder nach Liebenwalde.

Wir durchfahren die Stadt vorbei an Kirche, Rathaus, ehemaligen Postamt und Stadtschule und verlassen die Stadt über den Finowkanal in Richtung Kreuzbruch, allerdings erst nach Besichtigung des neuen Liebenwalder Stadthafens und der Marina, wo wir vom Hafenmeister interessante Details erfahren.

Nach Überquerung des Großschifffahrtsweges erreichen wir Kreuzbruch und kehren auf dem „Vierseitenhof Gräben“ zur Mittagspause ein.

Zurück fahren wir über Bernöwe auf dem „Holländer Rundweg“ bis zur Grabowseebrücke über den Oder-Havel-Kanal und weiter nach Oranienburg.

 

Unterwegs auf schönen, glatten Wegen waren bei strahlendem Sonnenschein über 70 radbegeisterte Teilnehmer. Geführt wurde die Tour zum ersten Mal von ADFC-Mitglied Sven Dehler, hauptamtlich Radverkehrsplaner bei der Oranienburger Stadtverwaltung.

Mehrere Ordner, Aktive der ADFC-Ortsgruppe , sorgten für die Sicherheit der großen Gruppe.

Mit konsequent 18 Kilometer pro Stunde führte Sven Dehler die Radler über den Holländer Rundweg und stoppte für die eine und andere Sehenswürdigkeit. So ging es vorbei an der Grabowseebrücke, durch kleine Orte bis zur Kirche Neuholland. Dort stellte Frau Gottemeyer ein Buch über die Geschichte des Ortes anlässlich der 300-jährigen Kirchweihe 2010 vor.

Weiter ging es nach Liebenwalde, einer kleinen Ackerbürgerstadt, mit neuem Stadthafen und einer Marina, wo die Teilnehmer den interessanten Ausführungen des Hafenmeisters lauschen konnten.

Nach dieser bisher interessanten Wegstrecke, so die Meinung der Teilnehmer, wurde Mittagsrast auf dem Vierseitenhof der Familie Gräben in Kreuzbruch eingelegt, bevor es auf dem zweiten Teil der Strecke durch reizvollen Mischwald zurück nach Oranienburg ging.

Zufrieden kamen alle Radler wieder zusammen planmäßig gegen 16.00 Uhr in Oranienburg an.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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