Tour de MOZ mit dem ADFC

 

19. August 2017

 

Fast pünktlich mit Sirenenton um 10.00 Uhr startet am Bahnhof Oranienburg die Tour unter Leitung des ADFC Oranienburg.

Tourenleiter Sven Dehler begrüßt die 61 Teilnehmer auch im Namen der Stadt Oranienburg und los geht die Fahrt.

Über gut ausgebaute Wege führt die Route vom Bahnhof Oranienburg zunächst über den Radfernweg Berlin-Kopenhagen bis zur Grabowseebrücke, weiter über Malz und Freienhagen durch die Gemarkung Neuholland über Liebenberg und Grüneberg nach Neulöwenberg.

Auf der Straußenfarm Winkler – ein Höhepunkt der Tour – ist Mittagspause angesagt.

Von Straußen-Würstchen mit Kartoffelsalat sind alle begeistert.

Mehr Aufmerksamkeit finden aber die Gehege mit unzähligen Straußenbabys und den ausgewachsenen Tieren, die ihre langen Hälse gern durch die Zäune stecken, um ein Leckerli zu ergattern.

Bernd-Christian Schneck, Bürgermeister der Gemeinde Löwenberger Land, begrüßt die muntere Tour-Truppe in der Farm und schließt sich ihr bis nach Löwenberg an. Hier wartet sein Stellvertreter Manfred Telm, um die Radler durch die Kirche und das Schloss zu führen und alles historisch zu erläutern.

Vom nördlichsten Punkt der Tour geht es über Teschendorf, Neuendorf, Neuhof, Blumenhof auf zwischendurch etwas holprigen Wegen über Nassenheide zurück nach Oranienburg.

Ziel ist das Schloss und der Schlosspark.

Mitglieder des ADFC Oranienburg haben auch diese Tour de MOZ wieder freudig begleitet und beim Überqueren größerer Straßen in bewährter Weise die Sicherung übernommen.

 

 

Streckenbeschreibung für die Tour de MOZ am 19.8.2017 „Fahrt ins Löwenberger Land“

Tourenleitung: Sven Dehler, ADFC Oranienburg

Start: 10.00 Uhr am Bahnhof Oranienburg

Strecke:

Entlang des Lehnitzsees auf dem Fernradweg Berlin–Kopenhagen zur Lehnitzschleuse, weiter nach Malz, von hier durch herrlichen Mischwald nach Freienhagen. Nach einer kurzen Fahrt durch den Ort biegen wir auf einen Waldweg ab und fahren über Pappelhof nach Grüneberg, um gleich hinter der Kirche nach links in Richtung Löwenberg weiter zu fahren. Auf dieser Strecke erreichen wir zunächst Neu-Löwenberg, werden vom Stellv. Bürgermeister empfangen und erfahren Interessantes über die Gemeinde Löwenberger Land.

Gleichzeitig legen wir hier eine Mittagspause ein, um uns in der „Straußenfarm Winkler“ zu stärken und nebenbei die exotischen Tiere zu bestaunen.

Die Fahrt geht weiter nach Löwenberg, dem Amtssitz der Gemeinde. Hier besichtigen wir die Kirche (13. Jh.) und das Schloss (15. Jh.).

Auf dem neugebauten Radweg entlang der B 96 erreichen wir Teschendorf, verlassen den Ort in Richtung Neuendorf und Neuhof. Nach einer Fahrt durch ein geschlossenes Waldgebiet biegen wir ab, um über Feld- und Wiesenwege die Siedlung Blumenhof und weiter Nassenheide zu erreichen.

Ab hier geht es zunächst auf asphaltiertem Radweg und dann entlang des Oranienburger Kanals zurück nach Oranienburg, wo die Tour am Schloss endet.

Länge: ca. 60 km

Wegbeschaffenheit/Schwierigkeit:

Die Route verläuft auf überwiegend gut ausgebauten regionalen und überregionalen Radwegen und nur teilweise auf Wald- und Wiesenwegen.

Sehenswertes:

  • Oranienburg: Schloss Oranienburg mit Schloss- und Kreismuseum, Schlosspark und Schlosshafen, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Lehnitzsee und Lehnitzschleuse
  • Friedrichsthal: Grabowseebrücke über den Oder-Havel-Kanal
  • Freienhagen: Robust-Rinderhof
  • Neu-Löwenberg: Straußenfarm Winkler
  • Löwenberg: Schloss im Barockstil (15.Jh.), Feldsteinkirche (13.Jh.)
  • Teschendorf: typisches Straßendorf, Wehrkirche (12.Jh.)
  • Neuendorf: Campingplatz an der „Großen Plötze“, Elektrifizierung des Dorfes 1934
  • Nassenheide: Fleckschnupphof mit der Möglichkeit zum Kamelreiten

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Teilnahmebedingungen

Allgemeine Informationen über unsere Radtouren

https://oranienburg.adfc.de/artikel/tour-de-moz-mit-dem-adfc-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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