
MOZ Tour 2026 kann los gehen © Klaus Leistner
Tour de MOZ zur Caravanserei nach Schmachtenhagen – Heißeste Tour aller Zeiten
Die heißeste Tour de MOZ aller Zeiten! Bei über 40 Grad rollte das Teilnehmerfeld von Oranienburg zur Caravanserei nach Schmachtenhagen. Ein packender Bericht über Hitze, Kultur in Wensickendorf und eine wohlverdiente Pause im Biergarten.
Die 11. Etappe der diesjährigen Tour de MOZ hatte es wahrlich in sich: Zwischenzeitlich zeigte der Fahrradcomputer über 40 Grad an!
Trotz dieser extremen, laut Wetterprognose jedoch absehbaren Bedingungen fanden sich rund 40 Teilnehmende zum Start am Bahnhofsplatz bzw. auf dem deutlich schattigeren Park&Ride-Platz beim „MOZ-Mobil" ein. Unter ihnen waren auch mehrere Mitglieder der ADFC-Ortsgruppe, die wie gewohnt für einen reibungslosen Ablauf sorgten.


Nach der Ausgabe der obligatorischen blauen Shirts führte die Route zunächst nach Lehnitz in das Havelkorso. Hier konnten sich insbesondere die Ortsunkundigen ein Bild vom enormen Aufwand der anstehenden Bombenentschärfung in Oranienburg machen. Auf Höhe des Bachstelzenweges versperren noch bis zum 2. September 28 Überseecontainer, die als Splitterschutz dienen, die Weiterfahrt durch das Wohngebiet.






Nach diesem überraschenden Zwischenstopp ging es auf dem Radfernweg Berlin–Kopenhagen weiter Richtung Borgsdorf. Der dortige beschrankte Bahnübergang wurde angesichts der bekannt langen Wartezeiten vorsorglich umfahren.
Die anschließende Fahrt durch das kühle Briestal war trotz der zahlreichen Anstiege eine wahre Wohltat. Auch das Radeln auf den unvermeidbaren Abschnitten überörtlicher Straßen bis nach Zühlsdorf verlief zügig und problemlos.
Pünktlich um 12.00 Uhr erreichte das Feld die Dorfkirche in Wensickendorf. Wer wollte, konnte hier nicht nur den interessanten Ausführungen zur Kirchengeschichte lauschen, sondern auch den Glockenturm besteigen.






Entlang baumloser, überwiegend landwirtschaftlich und neuerdings auch solarenergetisch genutzter Flächen führte der Weg weiter zur Caravanserei nach Schmachtenhagen. Dort wurde die Gruppe vom Marketingleiter des Freizeitresorts begrüßt, das am 1. Oktober des Vorjahres eröffnet hatte.




Für die Teilnehmenden der Tour de MOZ war eigens ein Bereich des Biergartens reserviert worden. Während sich die einen bei kühlen Getränken und frisch zubereiteten Speisen unter den Sonnenschirmen von den Anstrengungen erholten, nutzte ein anderer Teil die Gelegenheit, an einer Führung über das Gelände teilzunehmen.


Nach einer eineinhalbstündigen Mittagspause ging es über Bernöwe zurück zum Ausgangspunkt der Etappe, wobei zwei verdiente Helferinnen der Ortsgruppe bereits am Grabowsee von ihren Pflichten entbunden wurden.Am Ende des Tages gab es sowohl vom MOZ-Team als auch von den Mitradelnden wieder reichlich Lob für die gelungene Organisation und Durchführung der Tour.
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