Tour de MOZ in Oranienburg

 

Am 27. September 2014, 10.00 Uhr startet am Bahnhof Oranienburg wieder die Tour de MOZ.

 

Nunmehr das vierte Jahr infolge ist Oranienburg Start- und Ziel einer dieser erfolgreichen Radtouren der Märkischen Oderzeitung(MOZ)/Oranienburger Generalanzeiger. Fast einhundert begeisterte Radler konnten jährlich von unserem Bürgermeister begrüßt werden, bevor er selbst zur Mitfahrt in die Pedale trat.

In diesem Jahr fahren wir in den Naturpark Briesetal. Zunächst entlang des Oranienburger Kanals nach Sachsenhausen, Friedrichthal und Malz, durch herrlichen Laubwald, vorbei an Mais- und Kornfeldern zur Zühlsdorfer Mühle, um ab hier ins Briesetal zu kommen. Hier angekommen, haben alle Radler Gelegenheit sich im Briesekrug zu stärken, bevor es nach einer kurzen Wanderung durch die Moorwiesen zur Weiterfahrt über Birkenwerder, Venedig und entlang des Kanals zurück nach Oranienburg geht.

Alle Touren werden und wurden vom ADFC Oranienburg organisiert, er ist auch verantwortlich für die Tourenleitung und Streckenführung. Für die Sicherheit der Radler während der Fahrt sorgen ganz selbstverständlich ADFC-Aktive..

Wir freuen uns viele radelnde Gäste in unserer Heimatstadt begrüßen zu können.

 

Text und Fotos: Adelheid Martin

Kurze Pausen zur Erläuterung interessanter Details am Wegesrand ergeben sich. Die erste an der Ruine der ehemaligen Lungenheilstätte am Grabowsee, die genau am Fernradweg Berlin-Kopenhagen steht. Hier war George Clooney 2013, um die Ruine der Heilstätte als Kulisse für seinen Film „The Monuments Men“ zu nutzen.

Weiter geht es durch Wald und Feld, teilweise entlang der Havel. Wir queren einige Oranienburger Ortsteile und verlassen in Wensickendorf Oranienburger Gebiet.

Zunächst erreichen wir die Zühlsdorfer Mühle. 1375 als Wassermühle gebaut, von der Briese angetrieben, wird sie heute noch privat genutzt.

Eine kleine Trinkpause kommt gerade zur rechten Zeit, eine Radlerin hat einen „Platten“. Super, schnell ist Hilfe parat und die Reparatur binnen kurzer Zeit erledigt.

Weiter geht es! Im Ortsteil Briese, Mittagspause, im „Biergarten“ können wir einen leckeren Imbiss zu uns nehmen. Alle, fast alle sind zufrieden.

Nebenbei nutzen wir die Pause, um in der nahe gelegenen Waldschule das naturbelassene Briesetal zu genießen, die Radler sind verzückt.

Eindrucksvoll gestaltet sich die anschließende Wanderung entlang der Briese, vorbei am Briesesee bis zu den Moorwiesen. Auf dem ca. 300 Meter langen künstlichen Pfad durchwandern wir das Moor. Es ist wunderschön anzusehen wie die Natur sich entwickelt, wenn der Mensch nicht eingreift.

Wir verlassen das Moor im angrenzenden Waldgebiet und starten zur Rückfahrt über Birkenwerder, Venedig (nicht Italien!) entlang am Oder-Havel-Kanal nach Oranienburg zum Schlossplatz, wo alle Radler wohlbehalten ankommen.

Allen Teilnehmern Dank für die tolle Disziplin während der Tour und ein großes Dankeschön den ADFC-Aktiven, die vorbildlich für die Sicherheit der Radler gesorgt haben.

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https://oranienburg.adfc.de/artikel/tour-de-moz-in-oranienburg

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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