Straßensperre

Straßensperre © pixabay (CC)

Ausbau der Lehnitzstraße ab Juni

 

Info-Veranstaltung für interessierte Bürgerinnen und Bürger am 11. Februar

 

Die Lehnitzstraße zwischen der Krebststraße und der Kreuzung Saarland­straße/​André-Pican-Straße hat es bitter nötig: Die Stadt Oranienburg wird sie deshalb ab Juni 2016 ausbauen. 

Die Kampfmittelsuche und die starke Verkehrsbelastung haben ihre Spuren hinterlassen: Die äußerst marode Fahrbahndecke in dem Straßenabschnitt ist nur noch bedingt geeignet, die täglichen Verkehrsmengen zu bewältigen. Das behindert zunehmend nicht nur den Durchgangs-, sondern auch den Erschließungsverkehr der angrenzenden gewerblichen Betriebe. Wegen der zahlreichen Gewerbeausfahrten und fehlender Querungsmöglichkeiten besteht in diesem Abschnitt der Lehnitzstraße auch für den Rad- und Fußverkehr Handlungsbedarf. Seit dem Sommer 2015 laufen im Tiefbauamt deshalb die Planungen für eine Sanierung der Landesstraße.

Die Gesamtlänge der Ausbaustrecke beträgt 1037 Meter, die Fahrbahn wird von 6,50 Meter auf 7,50 Meter verbreitert – inklusive Schutzstreifen für Radfahrer. Die Geh- bzw. Geh- und Radwege bleiben bestehen. Allerdings soll die Radwegebenutzungspflicht entfallen und durch ein Benutzungsrecht („Gehweg - Radfahrer frei“) ersetzt werden. Hinzu kommen zwei Mittelinseln als Querungshilfe für Fußgänger. Auch werden 32 Bäume gepflanzt, um die Eichenreihe auf der westlichen Seite zu ergänzen. Acht Bäume werden gefällt.

Die Bauarbeiten sollen Ende 2017 beendet sein. Die gesamte Maßnahme kostet ca. 4, 9 Millionen Euro. 1,5 Millionen Euro trägt davon das Land, die Stadt Oranienburg übernimmt, 120.000 Euro. 2,35 Millionen Euro investiert der Entwässerungsbetrieb Oranienburg in neue Regen- und Schmutzwasserleitungen. Auch die Stadtwerke Oranienburg haben für die Erneuerung von Gas- und Wasserleitungen ca. 910.000 Euro eingeplant. Auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Stadt Oranienburg und dem Landesbetrieb – eigentlicher Baulastträger – wird die Planung und Baudurchführung durch die Stadt Oranienburg betreut.

Info-Veranstaltung

Anwohner, Gewerbetreibende und sonstige Interessierte können sich in einer Informationsveranstaltung am 11. Februar, um 18:30 Uhr im Takeda-Saal in der Bykstraße über die Planung informieren lassen. Eine Anmeldung zu der öffentlichen Informationsveranstaltung ist nicht notwendig.

 

Verwandte Themen

Baumaßnahmen abgeschlossen. Der Bötzower Stadtgraben strahlt im neuen Glanz

Der Bötzower Stadtgraben ist Bestandteil einer bedeutsamen und gerne benutzten Fuß- und Radwegeroute, die vom Bahnhof…

Radfahren in der Stadt

ADFC-Fahrradklimatest 2014

Trotz Verlust der Spitzenposition in Brandenburg – das Fahrradklima in Oranienburg wird immer besser! Bundesweit jetzt…

https://oranienburg.adfc.de/artikel/ausbau-der-lehnitzstrasse-ab-juni

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt