Mit dem Rad zur Arbeit - Auftaktveranstaltung in Oranienburg

 

02. Juni 2007

 

Die bundesweite Gesundheitsinitiative „Mit dem Rad zur Arbeit“ vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der AOK - Die Gesundheitskasse wird 2007 fortgeführt. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass möglichst viele Teilnehmer dauerhaft Spaß an Fahrrad fahren haben und Fitness bekommen. Mit der Aktion starten die Berufstätigen - auch Pendler - fit in den Tag und können zusätzlich gewinnen.

Das Land Brandenburg – unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Matthias Platzeck – beteiligt sich seit 2005 mit jährlich wachsenden Teilnehmerzahlen an dieser Aktion. Im vergangenen Jahr erhielt die Stadtverwaltung Oranienburg die Auszeichnung „Fahrradfreundlichster Betrieb“ in unserem Land.

Die diesjährige Aktion wird am 04. Juni 2007 in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr mit einer Veranstaltung vor dem Schloss in Oranienburg eröffnet. Herr Hans-Joachim Laesicke, Bürgermeister von Oranienburg, nimmt die Eröffnung um 12.00 Uhr vor. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind selbstverständlich zur Eröffnung dabei.

Der ADFC Landesverband wird durch Adelheid Martin, Wolf-R. Harder und Jon Gerdes (Landesgeschäftsstelle) vertreten.  

Außerdem wird die AOK mit eigenem Info-Stand und interessanten Materialen vertreten sein, sowie der ADFC, der neben seinem Radtouren-Programm 2007 zahlreiches Kartenmaterial und weitere Informationen für Radler anbietet. Höhepunkt wird auf jeden Fall das vom ADFC initiierte Wissens-Quiz sein, wo die Teilnehmer wertvolle Preise rund ums Rad gewinnen können.

Ab 11.00 Uhr bietet das Fahrradhaus Klaas aus Oranienburg einen Fahrradcheck an. Der Fachmann ist mit Werkzeugwagen an Ort und Stelle (Reparaturen müssen selbstverständlich bezahlt werden). Die gesamte Veranstaltung wird von dem in unserer Region bekannten Moderator Peter Ott aus Hennigsdorf moderiert.

Die Veranstaltung  wurde aus Fördermitteln vom Bund durch den ADFC Landesverband finanziert und von der Ortsgruppe Oranienburg organisiert.

Ende Oktober, die Gewinner der Hauptpreise sind ermittelt. Einen Hauptpreis (1 Fahrrad) gewinnt eine Mitarbeiterin der Kita „Flax und Krümel“ in Oranienburg. Die Preisübergabe erfolgt durch  den ADFC Landesvorstand (Fr. Martin) und die  Filialleitung der AOK (Fr. Rauer) in Anwesenheit des Bürgermeisters Herrn Laesicke Anfang November.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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